In Würde und ohne Zeitdruck Abschied nehmen

In Würde und ohne Zeitdruck Abschied nehmen

Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schwer. Neben dem Verlust und der Trauer um einen Angehörigen sind viele organisatorische Dinge zu erledigen. Die Bestattung muss organisiert, der Sterbefall muss beim Standesamt beurkundet, die Rentenangelegenheiten geregelt und die Krankenkasse muss informiert werden. Wohnung Telefon, Zeitung, Auto, Daueraufträge bei der Bank oder Versicherungen sind zu kündigen oder umzumelden. Kaum jemand ist auf all das vorbereitet und hat einen Kopf dies im Trauerfall zu bewältigen.

„Der Tod eines Menschen tritt meist unerwartet ein. Auch bei langer Krankheit bleibt die Hoffnung auf Genesung bis zuletzt. In diesen schweren Stunden ist es wichtig, Trost und Hilfe zu finden, Menschen zur Seite zu haben, die sich um die formalen Dinge kümmern“, sagt Michael Burkl, Geschäftsführer des Bestattungsunternehmens Niklaus-Burkl mit Räumen in Mainz-Kostheim und Ginsheim-Gutavsburg. Der Bestatter weiß aus seiner täglichen Arbeit, dass Angehörige in der Situation eines Todesfalles oft überfordert sind. Er rät, bereits zu Lebzeiten Vorsorge zu treffen und bietet ein kostenloses Beratungsgespräch an. „In dem Gespräch werden die Wünsche dokumentiert, ein Vertrag kann bereits abgeschlossen werden. Für die Angehörigen ist es von Vorteil, wenn die Finanzierung und der Ablauf der Bestattung vom Verstorbenen bereits zu Lebzeiten geklärt wurden.“ Vorsorge sollte man auch in finanzieller Hinsicht treffen, über die zu erwartenden Kosten frühzeitig sprechen. Beispielsweise kann ein Treuhandkonto eingerichtet werden, auf das ein Betrag für die dereinstige Bestattung eingezahlt werden kann.

Reden hilft bei der Trauerbewältigung

„Der respektvolle Umgang mit den Angehörigen und dem Verstorbenen gehört zu den wesentlichen Voraussetzungen, um den Beruf des Bestatters verantwortungsvoll ausüben zu können“, so Michael Burkl. „Man muss Einfühlungsvermögen haben, denn die Menschen, die zu uns kommen, haben einen schweren Verlust erlitten und sind oftmals mit der Situation überfordert. Wir tragen mit unserer Arbeit ein kleines Stück zur Trauerbewältigung bei. „Zur Organisation der Bestattung kommen wir auf Wunsch auch zu den Trauernden nach Hause. Oft ist es schon ein Trost, wenn wir über das Leben des Verstorbenen reden. Reden ist wichtig in der Zeit der Trauer“, so der Bestatter.
In diesem Gespräch können die Angehörigen ihre Wünsche und Vorstellungen äußern. Vielleicht hat der Verstorbene selbst Vorstellungen für seine Bestattung gehabt. Dazu gehören Kranz- und Blumenbestellung, Trauer- und Dankanzeigen für die Zeitungen, Beratung zu Örtlichkeiten für die Trauerfeier, Terminabstimmung mit der Friedhofsverwaltung und der Kirche oder einem Trauerredner. Der Wunsch nach einer Abschiednahme am offenen Sarg trägt auch einen Teil zur Trauerbewältigung bei. Dies können die Angehörigen ohne Zeitdruck und in aller Ruhe in unserem Abschiedsraum tun, so Burkl. In unserer hauseigenen Trauerhalle können die Angehörigen die Trauerfeier ganz nach ihren Wünschen organisieren und gestalten, ganz ohne Vorgaben.

Gute Beratung

Die Familie Burkl und ihr Team erklären gern die verschiedenen Möglichkeiten der Erd-, Feuer- oder Seebestattung. Aber auch die Alternativen zu den herkömmlichen Bestattungsformen wie z. B. die Baumbestattung oder die Diamantbestattung.

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